DIE GILDE DER IRIS

So heisst mein Jugend Fantasie Roman. Ich habe das Buch im Selbstpublishing herausgebracht.

Es war eine große Herausforderung für mich, aber auch spannend und schön.

Und nun ist es soweit !!!



Klappentext



„Ein Mädchen das mit Bäumen spricht und seine Vergangenheit nicht kennt. Ein geheimer Bund, der die Magie benutzen will, die in ihr schlummert und von der sie selbst nichts ahnt. Und eine Liebe, die aus Gut und Böse geboren ist und die darüber entscheiden wird, welche der beiden Seiten am Ende siegen wird.“

Als Elisa beim Sprachkurs auf den quasselnden Schönling Kris trifft, hat sie keine Ahnung, dass sich ihrer beider Schicksale bald auf unheilvolle Weise verknüpfen werden.
Nachdem es kurz danach überall auf der Erde zu schrecklichen Katastrophen kommt, beginnt sie von ihren totgeglaubten Eltern zu träumen. Sie macht sich auf die Suche nach ihnen und stößt dabei auf einen geheimen Bund. Der Anführer der Gilde der Iris offenbart Elisa, dass es ihre Bestimmung ist, die Menschheit vor der Versklavung zu retten, denn sie hat die mächtige Gabe, die Magie der Bäume und der Runen zu beschwören.
So hatte sich Elisa ihr Leben nicht vorgestellt, doch es bleibt ihr keine Wahl. Als Kris unerwartet dort auftaucht und verspricht, ihr dabei zu helfen, nimmt das Unheil seinen Lauf.
Wird er ihr beistehen oder sie verraten? Und wird Elisa die Menschheit retten können?


Hier könnt ihr euch den Buchtrailer anschauen 🎬

„DIE GILDE DER IRIS“ könnt ihr hier bestellen.

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Das unglaublich magische Cover hat Juliana von Farbenmelodie entworfen.

Cover

Hier ein paar der Rezensionen meiner Leser. Noch mehr davon findet ihr nach der Leseprobe.

Ich bin wirklich sehr berührt von den Stimmen der Leser 🥰.

Das sind meine Protagonisten, Elisa und Kris

Sie sind die beiden Hauptfiguren, um die es sich in meinem Buch „Die Gilde der Iris“ dreht. Das Bild stammt von der lieben Louisa S. Reinwarth.

In meinen Büchern und Geschichten geht es immer um magische Dinge und Ereignisse. Aber auch um Menschen und ihre Beziehungen – zur Magie und untereinander und darum, wie sie leben und sich weiter entwickeln. Mal mit und mal ohne magische Hilfe.

Doch kehren wir zurück zum Zauber der Magie in „Die Gilde der Iris“.

In der Geschichte geht es um die Magie der Runen und der Bäume . Und natürlich auch um eine Liebesgeschichte, die von Elisa und Kris handelt.

Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Buch eine wunderbare und magische Geschichte präsentieren kann, die euch in ihren Bann zieht und euch lachen, träumen und vielleicht auch weinen lässt … Seid gespannt.

DIE GILDE DER IRIS

Leseprobe


DIE RUNEN
„Weißt du zu ritzen? Weißt du zu erraten? Weißt du zu finden? Weißt du zu erforschen? Weißt du zu bitten? Weißt Opfer zu bieten? Weißt du, wie man senden, weißt, wie man tilgen soll? Besser nicht gebeten, als zu viel geboten: Die Gabe will stets Vergeltung.“
Aus „Odins Runenlied“

DIE BÄUME
„Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern. Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst.“
Bernhard von Clairvaux

DIE MAGIE
Die siebte Gabe des Druidentums ist die Gabe der Magie. Sie lehrt die Kunst, zu erkennen, zu handeln und zu schützen. Die Runen geben vor, die Bäume verstärken den Pakt. So entfacht sich die Magie und beschützt unsere Welt.

UND SO BEGANN ES …

„Wir werden uns verstecken müssen.“ Der Vater nahm das Kind auf den Arm. „Lass uns so schnell wie möglich das Quartier aufsuchen.“ „Aber dann wird unser Kind nie ein normales Leben führen können.“ Die Mutter schüttelte gequält den Kopf. „Ich weiß nicht, ob das die richtige Entscheidung ist.“ „Darüber können wir reden, wenn wir in Sicherheit sind.“ Er fasste sie am Arm und webte einen Feth Fiada, der alle drei in einen Nebel hüllte, der sie unsichtbar machte.

Als sie im Hauptquartier ankamen, wurden sie von den Mitgliedern der Gilde erwartet. Der Vater hatte sie über den Runenstein Raidho von den Ereignissen informiert und der Anführer und die Baummagierin hatten in der kurzen Zeit mithilfe von Edan eine Lösung für ihr Problem gefunden und eröffneten den Eltern, was sie zu tun gedachten. Zuerst waren sie entsetzt, aber nur so würden sie ihrem Kind ein normales Leben ermöglichen können. Auch wenn das bedeutete, dass sie sich für immer von ihm trennen mussten und es nie erfahren würde, wer sie waren. Doch das war nun einmal der Preis. Der Heiler kümmerte sich zuerst um die schweren Verletzungen der Mutter, ehe er sich dem Kind widmete. Inzwischen hatten die Baummagierin und der Anführer alles für die Prozedur vorbereitet. Zum Schluss riefen sie Edans Magie an und baten Ilna um Beistand. Dann wirkten sie gemeinsam den Zauber, der die Zukunft verändern sollte …

KAPITEL 1

Verdammt, es war schon wieder passiert … Ich würde zu spät zum Sprachkurs kommen! Der tiefe Gong der alten Wanduhr hatte mich aus der mystischen Welt der Druiden von Stonehenge gerissen, in die ich völlig abgetaucht war. Eilig klappte ich das Buch zu, mit dem ich mich auf der Couch eingekuschelt hatte. Meine Mutter Sara hatte es mir überlassen, nachdem sie es ausgelesen hatte. Sie war sich sicher, dass es mir gefallen würde, und was auf den ersten fünfzig Seiten stand, hatte mich wahrhaftig voll in seinen Bann gezogen. Das Lesen war ein Hobby, das ich mit Sara teilte. Wir beide mochten Geschichten über geheimnisvolle Orte und versunkene Völker. Ich konnte zu jeder Zeit mühelos in diesen Welten verschwinden, mich darin verlieren und komplett die Zeit vergessen … Genau wie eben gerade noch. Der Norwegisch-Sprachkurs, den ich an der Volkshochschule belegt hatte, würde in zehn Minuten anfangen, und der Weg dahin dauerte schon mehr als eine Viertelstunde. Ich würde mal wieder zu spät kommen. Das gab mit Sicherheit Ärger und Sara würde es auch nicht sonderlich gefallen. Es war ihre Idee gewesen, dass ich die norwegische Sprache lernte. Sie selbst war zweisprachig aufgewachsen, weil ihre Eltern ursprünglich aus Norwegen stammten. Leider waren sie früh verstorben, sodass ich sie nie getroffen hatte. Ich kannte sie nur von ein paar Bildern aus einem Album. Weil Sara immer lange arbeiten musste und außerdem noch verschiedene Abendkurse belegte, blieb ihr nicht genug Zeit, mir Norwegisch beizubringen. Deshalb ging ich einmal die Woche zum Kurs, auch wenn mir das Einiges von meiner Freizeit nahm.

Rasch packte ich die paar Utensilien ein, die ich brauchte, putzte eilig die Gläser meiner Brille, die irgendwie immer schmutzig waren, und lief zur Bushaltestelle. Die Stadtbibliothek, in der die Sprachkurse der Volkshochschule stattfanden, lag im Zentrum. Als ich endlich im überfüllten Bus saß, in dem ich gerade so den letzten Sitzplatz ergattert hatte, schweifte mein Blick über die Fassaden der dicht aneinandergedrängten Gebäude, an denen sich der Bus langsam vorbeischob. Es war Hauptverkehrszeit und wir kamen nur stockend voran. Mir fiel mal wieder auf, wie trist es war, je weiter wir uns in Richtung Zentrum bewegten. Es fehlte eindeutig das Grün der Bäume zwischen den kahlen Häuserschluchten, die starr und kalt in den Himmel ragten. Selbst die bunt bepflanzten Steinkübel, die als spärlicher Ersatz an einigen Straßenrändern standen, machten das nicht wett. Als ich durch das Busfenster an den grauen Fassaden der Häuser hinaufsah, schienen sie immer näher zu rücken und ich hatte das Gefühl, dass sich mir die steinernen Fronten langsam entgegen lehnten, um mich zu erdrücken. Ich kniff die Augen zusammen und rang einen Moment lang nach Luft. Was ich mir immer einbildete … stirnrunzelnd schüttelte ich den Kopf.

Endlich war ich an der Haltestelle nahe der alten Stadtbibliothek angekommen. Das letzte Stück rannte ich, um etwas Zeit herauszuholen, was natürlich Blödsinn war. Die Luft, die ich dabei einatmete, schmeckte nach dem Staub der Stadt und ich dachte wehmütig an meinen kleinen Garten hinter unserem Wohnhaus am Stadtrand. Das wuchtige weiße Gebäude mit den überdachten Säulen am Eingang faszinierte mich jedes Mal wieder. Wenn ich durch das Portal ging, kam es mir immer vor, als würde ich eine andere Welt betreten, eine alte Welt, die meine Gedanken zu fantastischen Orten abschweifen ließ. Doch das Gefühl verging schlagartig, als ich auf die Uhr schaute. Ich war zwanzig Minuten zu spät und der Kurs hatte längst angefangen. Sicher hatten sich die neuen Kursteilnehmer mittlerweile vorgestellt und ich würde jetzt mitten in das Gespräch platzen – alle Augen würden auf mich gerichtet sein. Ich bekam Gänsehaut und gleichzeitig wurde mir heiß. Das hier gehörte sicher nicht zu meinen Lieblingsauftritten, denn ich blieb lieber unsichtbar. Instinktiv zog ich den Kopf ein, als ich an der Tür zum Kursraum klopfte und zögernd eintrat.

„Ach, da kommt ja noch jemand.“ Die Kursleiterin Frau Vallant schaute mich über ihre Brille hinweg an. Sie war eine ernste Lehrerin mittleren Alters, die durch den straff aufgesteckten Dutt und die schmale schwarze Brille, die sie meist an einem Band um den Hals trug, noch strenger wirkte. „Fräulein Walden“, sagte sie spitz. „Wie ich sehe, haben Sie doch noch hergefunden. Da wird sich Ihre Mutter aber freuen.“ Frau Vallant war eine Arbeitskollegin von Sara, die in ihrer Freizeit den Sprachkurs gab. Dadurch war meine Mutter immer bestens über meinen Wissensstand informiert. In Gedanken verdrehte ich die Augen, nickte aber als Antwort nur. Am liebsten wäre ich im Erdboden versunken, als ich die Blicke der anderen Kursteilnehmer auf mir spürte. Es waren eine Menge neuer Gesichter dabei, ein Umstand, der mich noch nervöser machte.

„Hier.“ Frau Vallant deutete auf die letzte Bankreihe. „Ihr alter Platz ist noch frei, allerdings müssen Sie ihn sich mit einem netten jungen Mann teilen.“

Echt jetzt? Das durfte ja nicht wahr sein! Ich ging mit gesenktem Kopf durch die Reihen und kam dabei ins Stolpern, konnte mich aberwieder fangen. Dabei löste sich eine Haarsträhne aus meinem Pferdeschwanz, die ich genervt hinter mein Ohr schob. Als ich kurz den Kopf hob, blickte ich in grinsende Gesichter. Ich kam mir vor wie bei einem Spießrutenlauf. Nur gut, dass ich diese Leute nur anderthalb Stunden in der Woche sah. Im Anfängerkurs hatte ich das Privileg gehabt, die Bank in der letzten Reihe am Fenster für mich alleine zu haben, aber jetzt im Kurs für Fortgeschrittene waren alle Plätze bis auf einen belegt. Am Fenster saß dieser „nette junge Mann“, wie die Kursleiterin ihn genannt hatte, und ich vermied, meinen Blick dorthin zu lenken. Aber aus den Augenwinkeln nahm ich wahr, wie er mich lächelnd musterte. „Hi, Hi“, zitierte eine fröhliche, etwas belegte männliche Stimme neben mir die norwegische Begrüßung. „Ich bin Kris. Aber ich gebe dir nicht die Hand, bin ein klitzekleines Bisschen erkältet.“

Ich drehte langsam den Kopf in Richtung Fenster, wo ich in ein paar lebendige graue Augen schaute, die einen hellblauen Schimmer hatten. Sie passten gut zu der gebräunten Haut und den blonden, aufgestylten Haaren. Der „nette junge Mann“, dem die Stimme gehörte, sah ziemlich gut aus, stellte ich fest. Ehe ich dazu kam, mich ebenfalls vorzustellen, sprach er schon weiter.

„Obwohl, wenn ich es mir recht überlege, würden dir ein paar Viren von mir sicher guttun. In den kleinen Dingern steckt nämlich die volle Power von meiner Wenigkeit, und du dürftest dich geehrt fühlen, ein paar von ihnen abzukriegen.“

Hatte der sie noch alle? Der schien sich für Mister Obercool zu halten und eine Labertasche war er noch dazu. Er war mir jetzt schon unsympathisch, egal wie gut er aussah. Scheinbar hatte ich mit dem neuen Banknachbarn den Hauptgewinn gezogen.

„Wie heißt du?“, fragte er dann und klang zumindest ein bisschen weniger überheblich.

„Elisa“, sagte ich kurz angebunden. Ich packte mein Kursbuch und die Federmappe aus, ohne ihn anzusehen. Hoffentlich war das alles an hirnloser Konversation für diese Unterrichtsstunde, mehr würde ich nämlich nicht ertragen. Aber da hatte ich mich getäuscht, denn er legte gleich wieder los.

„Du hast letztes Jahr den Anfängerkurs belegt?“

„Hm.“

„Und wie ist dein Stand? Ich habe schon die Prüfung für die Mittelstufe abgelegt, erfolgreich übrigens“, prahlte er. Am liebsten hätte ich ihn gefragt, was er dann hier wollte, aber das würde nur unnötige Diskussionen anheizen. So wie er drauf war, würde er sicher vom Hundertsten ins Tausendste kommen. Die Frage war auch gar nicht nötig, er gab mir von allein die Antwort. Meine Güte, das konnte ja was werden!

„Ich mache das hier nur zur Auffrischung.“ Er setzte eine ernste Miene auf. „Ich mag es einfach, wenn ich etwas perfekt kann.“ So, nun wusste ich auch, dass er ein Perfektionist war. Fehlte nur noch, dass er mir erzählte, welche Sorte Unterhosen er trug. Ehe er wieder ansetzte, mir irgendeinen Schwachsinn zu erzählen, schnitt ich ihm das Wort ab: „Ich denke, wir sollten Frau Vallant zuhören. Sie erklärt die unregelmäßigen Verben, da sollte ich aufpassen.“ Mit zusammengekniffenen Augen funkelte ich ihn an. „Ich habe nämlich noch keine Mittelstufenprüfung erfolgreich abgeschlossen.“ Das Letzte kam vielleicht etwas scharf heraus, aber es hatte wohl gesessen, denn er klappte den Mund wieder zu und schaute starr zur Tafel. Die Kursleiterin hatte bereits ein paar der Verben angeschrieben. Ups, das war dann wohl in sein überhebliches Gehirn vorgedrungen. Demonstrativ drehte ich mich nach vorne und schrieb die Wörter sorgfältig ab. Ich war froh, dass sich ein paar Strähnen aus meinem Pferdeschwanz gelöst hatten und mir ins Gesicht fielen, sodass seine Sicht auf mich ziemlich eingeschränkt sein musste. Für gewöhnlich regte es mich tierisch auf, wenn meine schwer zu bändigenden braunen Haare aus dem Haargummi flutschten, und ich steckte sie mir dann meistens hinters Ohr. Doch jetzt ließ ich sie hängen, sodass sie einen Vorhang formten, hinter dem ich mich verstecken konnte. Außerdem konnte ich so ab und zu zu ihm schielen, ohne dass er es bemerkte. Den Rest der Stunde hatte ich Ruhe vor seinem Gequassel und als der Kurs zu Ende war, blieb ich noch kurz sitzen.

„Kommst du nicht mit raus?“, fragte er, nachdem er aufgestanden war. Dass er weiterhin mit mir redete, hatte ich nach der barschen Zurechtweisung nicht erwartet.

„Nein … äh, ich muss mit Frau Vallant noch was wegen dem Kursbuch klären“, meinte ich stotternd. In Wahrheit wollte ich nur warten, bis er weg war, damit ich in Ruhe nach Hause gehen konnte, ohne weiter vollgequatscht zu werden.

„Okay, dann nicht.“ Er kniff den Mund zusammen. „Wir sehen uns spätestens nächste Woche.“ Dann winkte er mir kurz zu und verließ den Raum. Verstohlen blickte ich ihm nach. Er war wirklich nicht unattraktiv, groß und muskulös mit breiten Schultern. Ob er Boxer war? Sicher nicht. Dafür war sein Gesicht zu makellos. Ich schüttelte den Kopf, als ich mich bei diesen Gedanken ertappte. Warum dachte ich überhaupt darüber nach? So einem arroganten und geschwätzigen Typen konnte ich nun wirklich nichts abgewinnen. Der letzte Satz, den er gesagt hatte, bevor er ging, hallte in meinem Kopf nach. Was meinte er mit spätestens nächste Woche? Er würde doch nicht draußen auf mich warten? Quatsch, beruhigte ich mich, wieso sollte er das tun? Er stand sicher auf coole Mädels und nicht auf so einen Nerd wie mich. „Ist noch was, Elisa?“ Frau Vallants Stimme riss mich aus meinen Gedanken.

„Äh, nein … Ich wollte nur fragen, ob ich was verpasst habe?“, redete ich mich heraus. Sie fand es sicher seltsam, dass ich wie angewurzelt auf meinem Platz saß, obwohl alle anderen schon weg waren. „Nein, dir ist nur die Vorstellungsrunde entgangen. Aber darauf hast du ja sicher keinen Wert gelegt, oder?“ Sie neigte fragend den Kopf. Ich schüttelte stumm den Kopf. Wie gut sie mich doch kannte. Ich erhob mich eilig und verabschiedete mich, ehe ich den Raum verließ. Draußen auf dem Flur blickte ich mich um, aber da war niemand. Hatte ich gehofft, dass Mister Obercool noch da wäre? Elisa, was interessiert dich so ein arroganter Schnösel?, schalt ich mich in Gedanken und hakte das Thema ab. Der Tag wurde lang und nach Schule und Sprachkurs wollte ich noch im Garten nach dem Rechten sehen. Prompt blieb ich in dem gläsernen Gewächshaus hängen, das hinter dem Mehrfamilienhaus mit unserer Wohnung stand. Dort überwinterten die Schösslinge meiner Bäume, die in der kalten Jahreszeit noch Schutz brauchten. Jetzt im Februar gab es frostige Nächte, die ihnen schaden konnten, und so behielt ich meine Lieblinge lieber im Winterquartier. Die Scheiben waren ziemlich verdreckt und ließen nur wenig von dem lebensspendenden Sonnenlicht durch, nach dem sich die kleinen Bäumchen in dieser dunklen Jahreszeit sehnten. Ich beschloss, sie zu putzen, auch wenn ich mich viel lieber mit dem Buch über die Druiden auf die Couch verzogen hätte. Meine Bäumchen begrüßten mich, als ich mit einem Eimer Wasser und ein paar Lappen eintrat, was mich lächeln ließ. Ich liebte meine Zöglinge, die ich alle selbst gesät und aufgezogen hatte, über alles. Sie zu pflegen und mich mit ihnen zu beschäftigen, war mein zweites Hobby, das ich noch mehr schätzte als das Lesen.

„Es ist ziemlich dunkel hier drin. Ihr braucht unbedingt mehr Licht“, rief ich ihnen zu. Sie wackelten mit ihren Zweigen und flüsterten. Zwar verstand ich nicht, was sie sagten, aber ich hatte das Gefühl zu spüren, was sie meinten. Sie schienen sich zu freuen, dass ich bei ihnen war. Rasch machte ich mich an die Arbeit und versuchte, alles so schnell wie möglich zu erledigen. Es war ziemlich kalt und schon nach den beiden ersten Scheiben fingen meine Finger an, schmerzhaft zu kribbeln. Ich ballte die Hände ein paar Mal zu Fäusten und streckte sie wieder. Um mich herum kam ein Raunen auf, das sich anhörte, als würden meine Bäumchen mich bemitleiden. Ich hauchte auf die Hände, was allerdings nicht viel half, also machte ich einfach weiter. Für meine Schützlinge brachte ich gerne Opfer. Als ich fertig war, betrachtete ich stolz mein Werk. Man konnte jetzt Gefahr laufen, gegen die Scheiben zu rennen, so blitzblank hatte ich sie geputzt. Liebevoll musterte ich meine Zöglinge, die in Töpfen überall im Gewächshaus verteilt wuchsen. Es gab Kastanien, Ahorn und Kiefern, aber am liebsten waren mir die drei Bäumchen, deren Früchte ich vor zwei Jahren ausgesät hatte. Es waren eine Eiche, eine Buche und eine Linde. Die drei Sprösslinge waren prächtig gewachsen und maßen schon um die fünfzehn Zentimeter. Mit ihnen redete ich am liebsten, und ich bildete mir ein, dass sie mir antworteten, wenn ich einen Rat brauchte. Für mich war das ganz normal. Allerdings erzählte ich lieber niemandem davon, weil ich die Befürchtung hatte, dass man mich dann für einen Freak hielt. „Jetzt bekommt ihr wieder mehr Sonne.“ Ich streichelte zart über die kleinen Zweige, deren Blättchen es nicht erwarten konnten, endlich hervorzubrechen. Für mich klang es so, als würden sie kichern und ich gab jedem von ihnen einen Kuss auf die Knospen. Für eine längere Unterhaltung hatte ich heute nicht die nötige innere Ruhe. Der Tag hatte mich total geschlaucht.



Sternebewertungen

Rezensionen

Sahra Sofie Caspari
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
5,0 von 5 Sternen
Ich bin verliebt!
Rezension aus Deutschland vom 25. Oktober 2021


Als ich auf der Seite der Autorin von ihrem Buch hörte, wurde ich sofort neugierig und war wahnsinnig gespannt darauf. Ich musste mir näher anschauen, um was es hier geht und wollte dann immer mehr erfahren. Es führte dann ganz schnell kein Weg mehr daran vorbei, ihr Buch zu lesen und das tat ich auch.

Doch erst einmal zu diesem traumhaft schönen Cover, welches so anders und neu für mich war. Ich kann es mit keinem vergleichen und bin hin und weg. Die Farbgestaltung ist einzigartig und fällt sofort auf. Noch auffallender sind aber die wundersamen Details, die natürlich perfekt zur Geschichte und zum Namen dieser passen. Es stellt einen absoluten Blickfang dar und hat mich auf Anhieb in den Bann gezogen. Es wurde mit so viel Liebe zum Detail designt und ich konnte meinen Blick kaum davon abwenden. Immer wieder erwischte ich mich selbst dabei, wie ich es mir noch einmal anschaute, während ich in der Geschichte versunken war.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht. Er schaffte es, mich direkt einzunehmen und zu fesseln. An die Geschichte und die wunderbaren Ereignisse. Die Autorin lässt dabei so viel Gefühl miteinfließen, sodass mein Herz platzen wollte. Immer wieder. Wenn sie mich stark getroffen oder zum Lachen gebracht hat. Ich kann nur sagen, dass ich ihn liebe, diesen grandiosen Stil, den Satzbau, jedes einzelne Wort.

Das Setting ist so wundersam und spannend gewesen. Es gab förmlich an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken und ich konnte mir gar nicht vorstellen, diese Welt wieder zu verlassen und in meine Realität einzutauchen. Ich wollte dort bleiben. Zwischen den Seiten, der Magie und den vielen unheimlich spannenden Momenten. Ich wollte die Charaktere weiter verfolgen, sie nicht mehr loslassen und ein Happy End. Ich habe mir so viel gewünscht und so viel mehr bekommen. Die Autorin schaffte es, mich in die völlige Tiefe zu ziehen. In die ihrer Geschichte, aus der es kein Entkommen mehr gab. Aus dem weiten und dunklen Strudel der vielen Gefühle, die sich auf mich übertrugen und zu einem wahren Wirbelsturm zusammenbrauten.

Ich kann euch sagen, ich bin verliebt. In alles, in die Geschichte und dieses wunderbare Buch. Ich bin verliebt in die Schreibkünste der Autorin, die Mischung aus verschiedenen Momenten und in die extrem bildhaften und greifbaren Charaktere. Ein Highlight, ein Herzensbuch, welches gelesen werden MUSS!


Maika Hummel ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
5,0 von 5 Sternen
Ein zauberhaftes Fantasyabenteuer.
Rezension aus Deutschland vom 23. Oktober 2021


„Die Gilde der Iris“ ist ein Urban-Fantasy- Roman von Sylvani Barthur. Zielgruppe sind Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene.

Das Cover ist Wahnsinn und ich muss sagen, es ist ein echter Hingucker und fällt garantiert auf. Und noch dazu enthält es viele Elemente, die einen Bezug zum Buch haben.
Die Geschichte spielt zuerst in Deutschland und wechselt dann zum Schauplatz nach Norwegen.
Die Autorin hat einen flüssigen und sehr bildhaften Schreibstil, wodurch sich die Welt beim Lesen vor dem inneren Auge Stück für Stück zusammen setz. Die Entwicklung der Geschichte und der Figuren sind nachvollziehbar und gerade die Protagonistin macht eine große Wandlung durch. Ich denke, dass sich viele Mädels mit ihr identifizieren können. Auch der Spannungsbogen wurde gut gespannt.

Meine Schätze aus dem Buch:
1. Du kannst alles schaffen, aber dafür musst du zuerst an dich selbst glauben.
2. Es ist nicht leicht sich als etwas Besonderes zu sehen. Aber so ist es, du bist wundervoll und genau richtig so wie du bist.
3. Du bist nicht alleine, wenn du zulässt, dass andere Menschen einen besonderen Platz in deinem Leben einnehmen dürfen.

Ich habe es genossen dieses Buch zu lesen und hoffe wirklich sehr auf eine Fortsetzung. Zuerst bekommt aber dieses Buch ganze 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐. 


Monina 83. ⭐️⭐️⭐️⭐️
4,0 von 5 Sternen
Das Buch hat mir wirklich gefallen
Rezension aus Deutschland vom 1. November 2021

Meine Meinung:

Der Prolog zog mich sofort in die Story. Eine junge Familie ist auf der Flucht und kann sich mit Hilfe von Magie erst einmal in Sicherheit bringen. Doch um ihr Kind weiterhin zu schützen, müssen die Eltern ein Opfer bringen. Welches das ist, wird erst einmal nicht erklärt. Sofort fragte ich mich, was passiert war und wovor die Familie fliehen musste. Wie es für das Kind weitergehen würde und wie genau die Magie funktioniert. Ich war also sehr gespannt auf die weiteren Ereignisse.

Doch danach springen wir erst einmal zu Elisa. Sie ist auf dem Weg zu einem Norwegischkurs und lernt dort einen Jungen namens Kris kennen, den sie erst einmal wenig sympathisch findet. Elisas Eltern sind tot und sie wuchs bei ihrer Adoptivmutter Sara auf, die eine Freundin ihrer Mutter war. Die beiden kommen gut miteinander aus und Sara kümmert sich sehr liebevoll um das Mädchen und behandelt sie, als wäre sie ihre leibliche Tochter. Elisa hat aber erst spät von ihrer Adoption erfahren und fühlt sich deshalb etwas von Sara verraten, was ihrem Verhältnis einen ordentlichen Schlag verpasst hat. Das wird auch nicht besser, als Sara ihren neuen Freund Erik vorstellt, dessen Sohn auch noch Kris, der unsympathische Junge aus dem Sprachkurs ist.

Ich muss leider ehrlich gestehen, dass ich zu Elisa keinen richtigen Draht fand. Irgendwie konnte ich ihre Gefühle nicht so richtig greifen und ihre Handlungen dadurch auch oftmals nicht nachvollziehen. Trotzdem freute ich mich sehr auf die Story.

Anfangs bleibt alles sehr geheimnisvoll und wir wissen genau wie Elisa nicht wirklich, worum es geht. Doch nach und nach spitzt sich die Situation zu, so dass auch die Protagonistin mehr Infos bekommt, die direkt an uns weitergegeben werden. Doch wie groß die Story wirklich ist, kriegt man erst im Laufe der Geschichte wirklich mit und ich war total begeistert, was sich die Autorin hier ausgedacht hat. Die Form der Magie ist zwar vielleicht nicht ganz neu, aber auf jeden hat sie einen neuen Touch, der mir sehr gut gefallen hat. Es ist tatsächlich komplexer, als man zu Beginn meint und es gibt immer wieder Neues zu entdecken.

Die Story ist nach der Einführung durchweg spannend, denn sobald Elisa von ihren Fähigkeiten erfahren hat, ziehen sich die Fäden zusammen und die Atmosphäre ist zum Zerreißen gespannt. Ich habe richtig mitgefiebert und ab der Hälfte konnte ich das Buch kaum weglegen, weil ich wissen wollte, wie sich die Dinge entwickeln werden. Manche Sachen habe ich schon geahnt, andere haben mich dann auch wieder völlig überrascht. Im letzten Drittel kommt man kaum noch zum Durchatmen und eine Überraschung jagt die nächste. Zwar hat mir nicht jede davon gefallen, aber jede passt perfekt in die Geschichte und trägt dazu bei, dass die Story in sich rund und stimmig ist.

Das Ende schließt die Geschichte dann schön ab, aber ich hätte nichts dagegen dieser Welt weitere Besuche abzustatten.

Fazit:

„Die Gilde der Iris“ von Sylvani Barthur hat mir wirklich gut gefallen. Die Magie rund um die Runen ist nicht neu, bekommt aber einen neuen Touch, den ich toll finde. Zwar bekam ich keinen Zugang zur Protagonistin Elisa und konnte damit auch viele Gefühle und Handlungen nicht nachvollziehen, trotzdem haben mich die Handlung und die damit verbundene Spannung wirklich begeistert.

Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.


Stefanie Habben ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
5,0 von 5 Sternen
Spannender Mix aus Magie und Neuzeit
Rezension aus Deutschland vom 26. Oktober 2021

Hallo allerseits!

Bücher, die sich mit Mythologie beschäftigen, sind ja genau mein Ding. Normalerweise habe ich eine Schwäche für griechische oder römische Mythologie, doch dieses mal war es mehr die nordische. Ein Buch, dass sich mit Druiden, Runen und uralter nordischer Magie beschäftigt? Klingt genau nach meinem Fall!

Die Welt oder viel mehr die Welten, die Sylvani Barthur erschaffen hat, sind absolut großartig und könnten unterschiedlicher nicht sein. Die „normale“, dem Untergang geweihte Welt, wie wir sie kennen. Das belebte Frankfurt steht in einem krassen Kontrast zu dem mystischen, fast schon mittelalterlichen Leben in der Höhle in Norwegen, in der die Gilde Unterschlupf gefunden hat. Es wurden sehr gekonnt die fantastischen Aspekte mit technischen und alltäglichen verbunden. Wissenschaft, Druiden und Magie wurden verknüpft, ohne dass es zu gezwungen wirkt

Die Charaktere sind zwar fast alle jugendlich, aber die meisten wirken dabei nicht wirklich kindisch (abgesehen von Frida, die Zicke vom Dienst). Zwar wird gerade Elisa öfter mal von Zweifeln geplagt, was aber in ihrer Situation nicht sonderlich verwunderlich ist. Das Intrigenspiel zwischen den ganzen Charakteren ist absolut gut gelungen und irgendwann ist man als Leser selber völlig verwirrt und weiß nicht mehr, wem man glauben und vertrauen kann. Die erwachsenen Charaktere sind auch allesamt absolut authentisch.

Der einzige kleine Kritikpunkt sind die teilweise etwas trocken wirkenden Erklärung der Sagen und Geschehnisse. Das liest sich manchmal eher wie eine Lehrstunde, fast ein bisschen dröge. Das wird aber schnell wieder von Action und dem normalen „Teenie-Drama“ abgelöst. Dieses Teenie-Drama nimmt aber nie Überhand und wirkt am Rande, ohne zu aufdringlich zu sein. Es sind die typischen Probleme, die halt mit dem Erwachsenwerden entstehen und zu so einem Buch dazu gehören. Ansonsten würde Eli nicht halb so authentisch wirken.

Alles in allem ein wahnsinnig tolles, spannendes Buch, dass sich aus der Masse abhebt. Die gelungene Verbindung aus Realität, Technik und Mystik ist wirklich mal etwas neues und macht es zu einer absoluten Empfehlung!


Jasminsbooklove ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
5,0 von 5 Sternen
Ein sehr schönes Buch 🥰
Rezension aus Deutschland vom 5. November 2021


Der Anfang der Geschichte Spielt noch in Deutschland aber im Laufe des Buches begleiten wir die Protagonistin nach Norwegen. Die Autorin hat dies sehr bildhaft beschrieben, was mir noch mehr Lust gemacht hat, mal nach Norwegen zu reisen. Der Schreibstil ist sehr locker und auch angenehm zu lesen.
Die Charaktere haben etwas jugendlich auf mich gewirkt aber dennoch hat es der Geschichte nicht geschadet. Man konnte sich sehr gut in sie hineinversetzen 🥰 (ist ja auch ein Jugendroman🙈)
Die Story hat mich wirklich gepackt. Ich habe noch nie irgendwas mit Runen gelesen, deswegen fand ich das umso interessanter. Runenmagie zu beherrschen, fände ich schon klasse.

Das Buch kann ich auf jeden Fall allen Fantasy Liebhaber empfehlen. Ich habe diese Geschichte geliebt🥰
Das wird auf jeden Fall nicht das letzte Buch der Autorin sein.
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kaly2707
 
Dank der lieben @maikas_buchmagie darf ich im Bloggerteam von der lieben @sylvanibarthur sein.
Vor knapp zwei Wochen(so lang schon wieder her) war ich auf der Buchmesse und habe viele tolle Bücher gesichtet. Da durfte ein Foto mit dem Buch dann natürlich nicht fehlen.
 
Denn schaut euch mal das Cover an!!!
Ist es nicht mega mega schön?😍 also ich finde es umwerfend toll.
Und soll ich euch etwas verraten?
Nicht nur das Cover ist so genial toll, sondern die Geschichte auch.
Ihr werdet mit Magie erfüllt und wollt unbedingt wissen was es mit der Gilde der Iris aufsichhat.
Ihr lest die ersten Kapitel und werdet sofort in die Geschichte hineingezogen.
Dann lest ihr weiter und ihr kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.
Ihr fragt euch, wie die Geschichte weitergeht und wollt gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören.
 Eine tolle Geschichte,die ich euch sehr ans Herz legen kann, wenn ihr in die magische Welt eintauchen wollt!
 
 
 
my_book_stories_. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich habe dieses Buch abgöttisch geliebt
 
Rezension zu: DIE GILDE DER IRIS von Sylvani Barthur 
 Zu allererst mal – ich habe dieses Buch abgöttisch geliebt. 
Dieses Buch war ein absolut magisches Erlebnis, mit den tollsten Charakteren überhaupt. Die Autorin hatte dazu noch einen so magischen und wunderschönen Schreibstil der so gut zur Atmosphäre des Buches gepasst hat. 
Für ein paar Lesestunden fühlt man sich total verzaubert, auch von der besonderen Magie die die Protagonistin beherrscht. 
Dieses Buch konnte mich von vorne bis hinten überzeugen, ist ein absolutes Highlight und ich kann jedem nur empfehlen sich von der Autorin mit diesem Buch verzaubern zu lassen.
 
 
blackysbuecher ⭐️⭐️⭐️⭐️
Fantastisch und kann ich nur empfehlen! 
 Die Gilde der Iris von @sylvanibarthur
 
Eine Geschichte in der Natur Norwegens, welche von einem jungen Mädchen mit besonderen Augen handelt. 
Die Geschichte hatte eine schöne Lesegeschwindigkeit und bestand passend aus ruhigen und aktionsreichen Szenen.
Alles ist gut beschrieben. Sei es die Natur|Umgebung als auch die Menschen. Alle Charaktere haben etwas besonderes. Besonders schön die zusätzliche Beschreibung der fremden Worte am Ende des Buches. 
Rund um ein Wohlfühlbuch mit fantasievollen Abenteuern.
Und dann erst das Cover 😻Was mich am Ende störte waren die Auflösungen. Also eine nach der anderen, welche aufgelöst wurden. 
Also z. B wie ein Zauberer der ein Geheimnis sofort nach dem nächsten hervorzieht.
Aber das ist wirklich nur ein mini Punkt xD
 
Kurz und knapp: fantastisch und kann ich nur empfehlen!

Svenja Bartsch

Die Gilde der Iris ist ein spannender Fantasy Jugendroman von Sylvani Barthur. Auf dem Cover sehen wir eine sehr interessant verfärbte Iris, die zu strahlen scheint. Ansonsten ist, alles recht dunkel gehalten, wodurch die Iris ein richtiger Eyechatcher wird.  
Die Geschichte beginnt wie die meisten. In einer Stadt, mit einem Mädchen, welches ganz „normal“, fast schon unscheinbar ist. Aber wie viele Geschichten geht diese nicht weiter. Hier erwarten uns einige Überraschungen und wir werden schon bald in die Welt voller Runen- und Baummagie eingeführt. Eine etwas fremdartige Welt, in der man sich schnell zuhause findet. Besonders gefallen hat mir das Versteck der Gilde der Iris und die Baummagie, welche Elisa ausüben kann. Dort in den Höhlen fühlt man sich wie in einer großen Familie. 
Die Autorin hat eine wundervolle Welt erschaffen, in der sie uns zeigt wie schwer es sein kann, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und wie mächtig Neid ist. Dazu geht die Autorin auch indirekt auf die Umwelt ein. Auch wenn die Problematik der Polschmelze hier verschärft und beschleunigt dargestellt wird, da wir uns in einer Fantasy Welt befinden. 
Die Autorin zeigt, dass man über sich hinauswachsen kann, wenn man nur nicht aufgibt. Sie zeigt, dass selbst außergewöhnliche Menschen nicht perfekt sind und auch diese nicht immer im Sinne der Allgemeinheit entscheiden, wenn sie andere Dinge für wichtiger halten. Auch fand ich es super darüber zu rätseln, welche Intention Kris und Erik wirklich haben. 
Alles in allem ein toller Roman, mit viel Spannung und Verantwortung. Zuletzt bleibt mir noch die Frage nach dem roten Kristall offen und ob es noch weitere Mitglieder des Clans gibt, die einen Gegenschlag planen könnten, aber wer weiß ob die Autorin eine Fortsetzung plant.